
Der Prozess
Aller.Land ist ein Förderprogramm, das sich innerhalb der Themen Kultur, Beteiligung und Demokratie an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland richtet. Neben dem langen Förderzeitraum von 2023 bis 2030 zeichnet es sich aus durch die Kombination einer eigenen Idee in jeder Region, einer umfassenden Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen Kommunen, Ländern und dem Bund sowie einem ressortübergreifenden Ansatz.
Seit 2025 ist das regionale Projekt „Kultur.Planzen.Knüll – ZusammenWachsen“ eine von insgesamt 93 ernannten Aller.Land-Gebietskulissen. Im Folgenden stellt der Zweckverband Knüllgebiet Wissenswertes zusammen.

Aller.Land ist ein bundesweites Programm für ländliche Regionen. Es bringt Kultur dorthin, wo sie Gemeinschaft stiftet. Ziel des Programms ist es, mit kulturellen, künstlerischen und kreativen Vorhaben den Zusammenhalt auf dem Land zu fördern und durch Bürgerbeteiligung die Demokratie vor Ort zu stärken. Der Knüll ist als eine von 30 Regionen in Deutschland als Förderregion ausgewählt worden. Das Projekt „Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen“ des Zweckverbands Knüllgebiet verwandelt Gärten in Bühnen, Beete in Begegnungsräume und Samen in Geschichten. Wie in einem lebendigen Garten entsteht auch hier Vielfalt durch Mitmachen, Pflege und gemeinsames Gestalten. Ob Saatguttausch, Pflanzaktionen oder die Veranstaltungsreihe „Einladende Gärten“ – offene Formate laden Menschen verschiedenster Hintergründe ein, mitzumachen, ins Gespräch zu kommen und aktiv zu werden.
Träger ist der Zweckverband Knüllgebiet (Körperschaft öffentlichen Rechts) mit seinen Mitgliedskommunen und zwei Landkreisen. Er ist auch für den Naturpark Knüll und das LEADER-Regionalmanagement zuständig.
Der Zweckverband schreibt für die Durchführung des Projekts eine Stelle als Verwaltungsfachkraft in Teilzeit (9 Std./Woche) aus. Die Bezahlung erfolgt leistungsgerecht nach dem TVÖD. Die Stelle ist auf eine Projektdauer bis 30.06.2030 befristet. Dienstorte sind 34576 Homberg (Efze) und 36286 Neuenstein (Schloss Neuenstein).
Aufgaben
– Programm- und Mittelverwaltung, Fördermittelmanagement
– Zuarbeit Buchhaltung
– Beratung der Kulturschaffenden und Vereine zur Überwindung bürokratischer Hürden
– Vermittlung zwischen Behörden und Kulturschaffenden
– Bürokommunikation, Postein- und -ausgang
– Vergabe- und Beschaffungswesen
Anforderungsprofil
– Abgeschlossene Ausbildung (Verwaltungsfachangestellte/r, Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit oder vergleichbar)
– Kenntnisse und Erfahrung im Bereich Verwaltung, Buchhaltung und der Abwicklung von Förderprojekten sind zwingend erforderlich
– Kenntnisse der Region und der Strukturen sind wünschenswert
– sicherer Umgang mit den Office-Anwendungen und dem Internet
– Führerschein der Klasse B
Unser Angebot
Sie erhalten die Möglichkeit, ein innovatives, bundesweit bedeutsames Projekt aus- und mitzugestalten. Wir bieten Ihnen vielseitige, interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, vielfältige persönliche Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Sie arbeiten in angenehmer Atmosphäre in einem kleinen, gut vernetzen Team. Wir bieten familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten sowie eine leistungsgerechte Bezahlung nach dem TVöD. Es besteht die Möglichkeit zeitweise mobil zu arbeiten.
Wir werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei gleicher Qualifikation besonders berücksichtigen. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Herkunft.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Gloria Dittmar-Wegner (01520/7268331 oder kultur@knuell.de).
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 10.02.2026 an kultur@knuell.de (Alle Unterlagen in einem Dokument, max. 8 MB).
Ergebnisse des ersten Aller.Land-Fachtags im Knüll
Wie gestalten wir die Zukunft unserer Region? Unter dieser Leitfrage fand am 18. November in der Steinwaldschule Neukirchen der erste Kultur.Pflanzen.Knüll-Fachtag statt – ein Auftakt, der zeigte, wie viel kreative Energie in der Region steckt. Eingeladen waren Menschen aus Verwaltung, Vereinen, Bildung, Kunst und Zivilgesellschaft, die gemeinsam Kultur, Beteiligung und Demokratie im ländlichen Raum stärken wollen.
Rund 30 Akteurinnen und Akteure kamen zusammen, um Projekte für 2025 zu reflektieren und erste Ideen für 2026 zu schmieden. Sie zeigten sich sichtbar inspiriert: neue Ideen, neue Kontakte, neue Motivation. Gloria Dittmar-Wegner und Julian Schmelzle aus dem lokalen Aller.Land-Programmbüro sehen im Fachtag einen wichtigen ersten Schritt, um ein starkes Netzwerk an Kooperationspartnern aufzubauen – und damit die Grundlage für eine lebendige kulturelle Zukunft in der Region.
Welche Impulse und Projekte an diesem Abend vorgestellt wurden, lesen Sie in der Pressemitteilung.
Auftaktveranstaltung Aller.Land im Knüll
Die Region Knüll erhält im Rahmen des Bundesprogramms Aller.Land von 2025 bis 2030 rund 1,5 Millionen Euro für Kunst-, Kultur- und Beteiligungsprojekte. Beim Auftakt in der Homberger Krone wurden gemeinsam mit zahlreichen Partnern die im Konzept „Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen“ entwickelten Ideen konkretisiert.
Weitere Inhalte dieses Abends waren kurze Inputs zur Startphase, organisatorische Aspekte und das Festhalten von Gedanken im Diskurs an drei Themenstationen. Die Pressemitteilung fasst den Abend zusammen.



Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen
Der Knüll hat die Jury mit seinem Konzept überzeugt:
Zwischen Gemüsebeet und Kompost wächst mehr als nur Grün: Das Projekt „Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen“ des Zweckverbands Knüllgebiet in Hessen verwandelt Gärten in Bühnen, Beete in Begegnungsräume und Samen in Geschichten.
Wie in einem lebendigen Garten entsteht auch hier Vielfalt durch Mitmachen, Pflege und gemeinsames Gestalten. Ob Saatguttausch, Pflanzaktionen oder die Veranstaltungsreihe „Einladende Gärten“ – offene Formate laden Menschen verschiedenster Hintergründe ein, mitzumachen, ins Gespräch zu kommen und aktiv zu werden.

Die „Guides für Teilhabeprojekte“ begleiten diesen Prozess, geben Impulse und lassen ein starkes Netzwerk wachsen – tief verwurzelt in der Region, mit einer Ernte, die weit über das Sichtbare hinausgeht.
Hier finden Sie eine ausführliche Pressemitteilung des Aller.Land-Programmbüros.
„Aller.Land“ – Kulturfahrplan 2030: 93 ländliche Regionen nehmen am Förderprogramm teil
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ wurde im Mai 2023 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) als Programmpartner gestartet.
Das Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Neben dem langen Förderzeitraum von 2023 bis 2030 zeichnet es sich aus durch die Kombination einer eigenen Idee in jeder Region, einer umfassenden Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen Kommunen, Ländern und dem Bund sowie einem ressortübergreifenden Ansatz für Kultur, ländliche Entwicklung und Demokratiearbeit. „Aller.Land“ bringt Förderer, Programmpartner, Erfahrungen aus Bundesministerien und -einrichtungen, den Bundesländern und der kommunalen Ebene zusammen.
Das Protokoll zur Auftaktveranstaltung am 27.05.2024 erhalten Sie hier.
Das Protokoll zum 1. Workshop vom 26.06.2024 finden Sie hier.
Das Protokoll zum 2. Workshop vom 26.08.2024 finden Sie hier.
Das Protokoll zum 3. Workshop vom 01.10.2024 finden Sie hier.
Die Dokumentation zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie hier.


